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Vitalität und Gesundheit
05.02.2010

Das tägliche Leben von heute sieht doch anders aus als das von vor gut zwanzig oder sogar nur zehn Jahren. Vor dreißig bis vierzig Jahren lag die Latte in unserem Sport für jeden so gut wie gleich hoch. Es wurde von Montag bis Freitag und in vielen Fällen auch noch am Samstag gearbeitet. Die Zeit für die Versorgung war begrenzt. Die Tauben bekamen pünktlich Futter und Wasser, am Samstag gingen einige in den Korb für das wöchentliche Vergnügen am Sonntagmorgen, und dann war es schnell wieder Montag. In jeder Straße gab es einen, ja sogar mehrere Taubenzüchter, denn viel anderes als Fußball oder Radrennen gab es nicht.

Onkel Gentil
Ich weiß noch, dass ich als kleiner Junge zu Onkel Gentil ging, um mit auf die Tauben zu warten. Ganze Schwärme von Tauben zogen damals noch vorüber. Das war an und für sich schon ein Erlebnis! Es waren auch immer viele Beobachter zur Stelle, denn der selige Onkel Gentil war ein guter Züchter. Unter den Ersten in der Liste waren fast immer ein paar von ihm, und das, weil es vielleicht doch einen kleinen Unterschied gab. Onkel Gentil war Bauer und also den ganzen Tag über zu Hause. Die Tauben bekamen selbst gezogenen Mais, Weizen und Gerste von bester Qualität. Sie tranken hin und wieder mal aus den Pfützen am Misthaufen, aber das störte nicht. Die Auslese war knallhart aber ehrlich. Keine Quacksalberei und kein Gefummel an den Federbällen. In dieser Zeit wurde nichts verschwendet. Was nicht pünktlich kam oder es nicht konnte, wurde tot gemacht, gerupft und aufgegessen. Zum Tierarzt? Mit einer Taube? Bist du denn völlig verrückt geworden? Einzig und allein Tauben mit natürlicher Vitalität und Gesundheit blieben übrig. Es gab keine andere Wahl, keine einzige Alternative.

Der "Fortschritt"
Dann gab es plötzlich ein paar Liebhaber, die nicht nur etwas über Trichomonaden wussten, sondern auch wussten, was sie dagegen tun konnten. Die dominierten plötzlich die ersten Seiten der Preislisten. Waren deren Tauben tatsächlich besser? Qualitativ vielleicht nicht, aber sie waren besser in Ordnung und konnten so für den Unterschied sorgen. Nach X Jahren wurde dieses Wissen Allgemeingut, und so lag die Latte wieder für jedermann gleich hoch. Doch gut, wo immer die Latte auch liegt, es gibt immer 5 % Taubenzüchter und 95 % Taubenliebhaber. Hier und da läuft wohl mal einer vom einen ins andere Lager über, aber langer Rede kurzer Sinn: Zur Zeit ist es doch so, dass jeder die Möglichkeit hat, einen spezialisierten Tierarzt aufzusuchen. Es ist auch so, dass jeder die Möglichkeit hat, sich bessere Tauben anzuschaffen. So weit, so gut also.

Bessere Tauben, sicher, aber ich sehe, was ich sehe, höre, was ich höre und lese, was ich lese. Ich möchte die Federbälle morgen nicht versorgen, die als fliegende Apotheken in der Luft sind. Tauben fliegen dann nicht ihrem wirklichen Wert oder wirklichen Qualität entsprechend sondern in künstlicher Form, wie ich es nenne. Sie werden klinisch gesund gehalten, und wenn ein Medikament für ein paar Dinge gut ist, ist es gleichzeitig schlecht für eine ganze Menge und noch mehr andere Dinge. Nebenwirkungen nennt man das.

 

Medikamente, für viel Dinge mehr schlecht als gut!

Oder doch nicht?
Eine der Nebenwirkungen besteht darin, dass die Widerstandsfähigkeit stark untergraben wird. Wir sprechen dabei noch nicht einmal von Resistenz. Ein großer Teil der Tauben würde ohne Medikamente gar nicht in der Preisliste erscheinen. Sie schaffen es, weil ihnen "geholfen" wird. Dazu kommt auch noch, dass wir von unseren Tieren immer mehr verlangen. Wenn sie mehr Flüge pro Jahr, mehr Kilometer fliegen, zehrt das doch auch an ihrer Widerstandsfähigkeit und dass den Infektionen Tür und Tor sperrangelweit geöffnet wird. Also wieder etwas aus der Flasche oder aus der Dose? Wenn Tauben nicht "gut" sind, kann es natürlich auch sein, dass sie keinen Schuss Pulver wert sind, doch sehr häufig mangelt es an der natürlichen Widerstandsfähigkeit und der damit verbundenen Gesundheit. Diese Art von Tauben sind und bleiben nicht nur eine potenzielle Gefahr für den eigenen Bestand sondern ebenso für die Reisegenossen im Korb. Sie sorgen für einen fast konstanten Infektionsdruck, und heißt es nicht "Wer beim Hund schläft, bekommt Flöhe"? Und so wird es schnell ein Teufelskreis.

Dann also den ganzen Kram verkaufen
Dazu kommt dann noch, dass nur noch bitter wenig Tauben geschlachtet werden. Internet und zahllose Auktions-Sites fördern das besonders. Es kann auch sein, dass es umgekehrt ist, aber das spielt keine so große Rolle. Tauben, die trotz allem am Ende der Saison gewogen und zu leicht befunden wurden, werden nicht mehr weggemacht. Anstatt sie zum Schlachter zu bringen, werden diese Tauben dann ins Internet gestellt. Man schreibt ein paar schöne Namen auf das dazugehörige Papier, und auch wenn sie nur für 25 Euro pro Stück weggehen, hat man doch, wenn man etwa zehn abgeben kann, immer noch 250 Euro im Sack. Dafür kann man schnell ein paar Säcke Futter kaufen. Das ist dann immer noch besser als der Taubenfriedhof.

Wer es weiß, soll es sagen
Das alles hat einen enormen Einfluss auf den allgemeinen Taubenbestand. Was man manchmal alles liest, grenzt ans Unglaubliche. Kürzlich kam mir noch ein Futterschema und System unter die Augen, bei dem mindestens während der Hälfte der Zeit Präparate und Medikamente gegen dies und das und noch mehr gegeben werden mussten. Wenn man das alles so liest und betrachtet, scheint es fast so, als wären die Federbälle auf gesundheitlichem Gebiet komplette Katastrophen. Wer will nun eigentlich Tiere halten, die ständig mit allem möglichen Krempel vollgestopft werden müssen, nur damit sie auf den Beinen bleiben? Kann mir mal bitte einer sagen, was wir hier eigentlich tun?

Jung gelernt, ist alt getan?
Hört man nicht, dass Jungtauben schon kurz nach dem Absetzen mit Pillen und Pülverchen gegen Trichomonaden behandelt werden, ohne dass vorher überhaupt überprüft oder nachgesehen wurde, ob die Tierchen wirklich Probleme damit haben? Es scheint Gemeingut geworden zu sein, die stinknormalste Sache der Welt. Sie dürfen eigentlich ruhig welche haben, solange sie nur fressen und schlafen und etwas auf dem Dach herumbummeln müssen.
Gesunde Elterntiere geben gesunde Junge, und ein paar kleine Trichomonaden bedeuten noch nicht, dass die Tiere davon auch krank sind oder werden. Wenn das übrigens vereinzelt mal der Fall sein sollte, gibt man dem Einzeltier nichts sondern macht es weg.
Wir sind allesamt dabei, einen großen Saustall davon zu machen und das alles oft nur, um im Winter wie ein Affe mit sieben Schwänzen für zwei Minuten auf einem Podium stehen zu dürfen. Man kann Medikamente gebrauchen, wie es sich gehört, und man kann sie missbrauchen. Es wird gekurt, dass die Schwarte kracht, aber wer davon schließlich besser wird - und ich betone das - ist doch sehr die Frage.
Viele krankheitserregende Organismen sind inzwischen immun oder resistent gegen die meisten gängigen Antibiotika. Man hört auch immer öfter von Superviren, die nicht vernichtet werden können, weil sie gegen die bestehenden Antibiotika Widerstand aufgebaut haben.
Wundermittel gibt es nicht, aber es gibt doch einige zuverlässige Alternativen. Auf einige wollen wir hier gern näher eingehen.
Die erste Voraussetzung bleiben jedoch IMMER gute Tauben!

Kolloidales Silberwasser, ein natürliches alternatives Antibiotikum

Kolloidales Silberwasser ist eine Lösung, die aus winzig kleinen, im Wasser schwebenden Silberteilchen besteht. Jedes dieser Silberteilchen ist elektrisch geladen, wodurch sie im Wasser stabil und aktiv bleiben.
Ausführliche Untersuchungen der heilenden Eigenschaften von Silber haben nachgewiesen, dass es ein sicheres und wirksames Antibiotikum gegen viele verschiedene Bakterien ohne Nebenwirkungen ist und ohne die Körperzellen zu schädigen. Während ein normales Antibiotikum etwa ein halbes Dutzend verschiedene Krankheitserreger tötet, vernichtet Silber etwa 650. Es scheint die brauchbarste und kräftigste Breitspektrumsubstanz zu sein, um verschiedenen Krankheiten zu begegnen, die durch Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze verursacht werden. Es wirkt auch vorbeugend bei Erkältungen, Grippe und verschiedenen Infektionen. Insbesondere haben sich Staphylokokken- und Steptokokkenstämme, die häufig bei Krankheiten gefunden werden, als empfindlich gegenüber Silber erwiesen. Außerdem ist erwiesen, dass kolloidales Silber Entzündungen heilt und zu schneller Genesung führt.
Wenn kolloidales Silber täglich eingenommen wird,  sorgt es für ein besseres Immunsystem, was zu mehr Energie, Vitalität, Kraft, Entspannung, schnellerer Heilung und einer Verminderung von Giften im Körper führt. Es kann auch direkt als Desinfektionsmittel bei Schnitt- und Schürfwunden angewendet werden.

Die Wirkungsweise
Wirbeltiere haben als mehrzellige Organismen Lungen als Organ zur Sauerstoffaufnahme. Einzellige Organismen (Viren, Bakterien, Hefen, Pilze und Amöben) haben selbstverständlich keine Lunge. Die winzig kleinen Silberteilchen dringen in die Zellen ein, wodurch diese Einzeller gleichsam "außer Atem" geraten. Ohne Sauerstoff versagt ihr Stoffwechsel, sodass sie ihre Lebensenergie verlieren. Man kann Silberwasser als vorbeugendes Hilfsmittel ansehen, um Bakterien, Viren, Pilze und Hefen ohne die Gefahr der Resistenz zu vernichten.

Der Gebrauch
5 ml Silberwasser von 40 ppm pro Liter Wasser am Tag der Heimkehr hat sich in der Praxis als am wirksamsten für Tauben erwiesen. Es ist geruch- und geschmacklos, wodurch es absolut keine Probleme gibt, dass die Tiere es trinken. Bei Erkrankungen 5 bis 10 Tage lang ebenfalls 5 ml pro Liter Trinkwasser. Wie immer ist es auch hier wichtig, die Ursache der Krankheit herauszufinden und zu beseitigen.

Erforderliche Geräte für die Herstellung von "Silberwasser"

Die Herstellung
Destilliertes Wasser wird in einem Edelstahl- oder Emailletopf zum Kochen gebracht. Das heiße Wasser wird in das Glas gegossen und die Silberelektroden in das Wasser gestellt. Das Glas wird auf eine Warmhalteplatte oder ein Teelicht gestellt, damit das Wasser nicht abkühlt. Von Zeit zu Zeit muss das Wasser umgerührt werden. Nach einige Zeit kann sich die Flüssigkeit gelb färben. Je länger der Vorgang dauert, desto dunkler wird die Flüssigkeit. Bei der Herstellung eines neuen Quantums ist es gut, einen Schuss von der vorherigen Anfertigung von gelbem Silberwasser in das neue Quantum zu geben. Das verkürzt die Herstellungszeit. Es ist auch gut, die Anschlüsse der Batterie bei jeder neuen Herstellung miteinander auszutauschen. Damit wird verhindert, dass die eine Elektrode schneller verschleißt als die andere.
Wenn das Silberwasser fertig ist, gießen wir es durch einen Papierfilter (Kaffeefilter), um feste Teilchen daraus zu entfernen. Der Beschlag auf den Silberelektroden wird mit einem weichen Schwamm abgewischt. Danach werden die Elektroden gut abgespült und mit Küchenpapier abgetrocknet. Niemals chemische Mittel benutzen!
Silberwasser, das mit destilliertem Wasser hergestellt wird, bekommt ab einer Konzentration von 6 bis 10 ppm eine hellgelbe Farbe, die bei steigender Konzentration immer dunkler bis zu bräunlich wird. Bei einer hohen Konzentration des gelben Silberwassers schlägt sich das Silber sogar auf dem Glas nieder und bilden sich Flocken. Bei einer Konzentration von 40 ppm und höher ist die Farbe bernsteingelb. Enthält das Wasser Spuren von Kochsalz (Na Cl) oder Chlor (Cl) wie normales Leitungswasser wird sich das Silber erst mit den Chlor-Ionen verbinden, und es entsteht Silberchlorid. Das Wasser verfärbt sich dann nicht oder erst in einem viel späteren Stadium, wenn das gesamte Chlor gebunden ist.
Silberwasser mit einer niedrigen Konzentration von Silberionen ist farblos. Je höher die Konzentration wird, um so grauer oder gelber wird das Wasser. Der Grad der Dunkelheit des Wassers sagt also etwas über die Konzentration des Silberwassers im Wasser aus. 
 


Am Anfang

Lagerung
Wenn das Silberwasser fertig ist, wird es in eine dunkel gefärbte Glasflasche gegossen und an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur gelagert. Dadurch wird verhindert, dass sich die Silberteilchen niederschlagen. Durch die Einwirkung von Sonnenlicht verliert die Silberlösung an Qualität, weil die Ladung der Silber-Ionen, die die Teilchen schwebend halten, neutralisiert wird. Stellen Sie die Flasche auch nicht in die Nähe von elektrischen Apparaten. Die Felder, die diese aussenden, können möglicherweise bewirken, dass sich die Silberteilchen niederschlagen. 


 
Fertiges Silberwasser

Empfehlung
Man kann Silberwasser auch gebrauchsfertig kaufen. Achten Sie dann darauf, dass Sie CZ mit etwas gelblicher Färbung kaufen. Sie können dann sicher sein, dass es sehr fein verteiltes Silber mit einer angemessenen Konzentration von Silberteilchen enthält.

In einem folgenden Artikel berichten wir über weitere Alternativen.
Viel Erfolg damit.

 

 
Eddy Noël
 
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